Japanischer Abend in Plau am See

13.08.2017

„Konnichiwa“ hieß es Samstagabend im Seehotel Plau am See. Birgit Falk und Ihr Team luden zum Japanischen Abend. „In alter Tradition an Vorwende-IHB-Zeiten“ wie die Inhaberin erklärte. Damals fanden regelmäßig japanische Abende im damaligen IHB-Hotel statt. Diese Tradition wurde nun unter kulinarischer Leitung der Küchenchefin Manuela Moldenhauer und Moderation von Ehemann Thorsten Falk wiederaufgelebt.

Japanischer Abend - kleine kulinarische Reise in Bildern

Nippon in Plau am See

Weiter ging es mit ...

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Der Abend war ein voller Erfolg und mehr als ausgebucht. „Wir hatten ursprünglich mit 30-35 Gästen gerechnet“ so Birgit Falk, „Dass es nun knapp 70 Gäste waren, zeigt die Aufgeschlossenheit unserer Gäste und die Lust darauf mal etwas anderes zu probieren.“

Die Gäste wurden von den Mitarbeitern in original-japanischer Kleidung begrüßt und dann inmitten der improvisierten Küche im Restaurant platziert. „Unser Ziel ist es, dass die Gäste nicht nur sehen, was sie zu essen bekommen, sondern auch einen Einblick davon erhalten, wie wir es auf den Teller bringen. Deswegen richten wir die Gänge live im Restaurant an.“ so die Küchenchefin Manuela Moldenhauer. Und dann verwöhnte sie diese kulinarisch mit einem mehrgängigen Menü mit einem Onsen-Ei im Panko-Mantel auf Goma-Wakame und mit einer landestypischen Nudelsuppe mit Ramen, Baby-Mangold und jungem Spinat. Danach wurde es geschäftig im Restaurant. Die Köche bereiteten live vor den Gästen im Restaurant Sushi-Röllchen mit Müritz-Zander, Daikon-Rettich, scharfem Ingwer, Miso-Mayonnaise und Wasabi zu. Dazu wurde ein nach einem speziellen und äußerst schonenden Verfahren getöteter Saibling „Ike Jime“ aus dem Gehlsbach roh mariniert und kurz mit Rohrzucker abgeflämmt als Sashimi serviert.

Thorsten Falk unterhielt seine Gäste den ganzen Abend über mit Rezepturen und Herstellungsschritten der servierten Gerichte, aber auch mit lustigen und interessanten Anekdoten aus dem japanischen Alltag. Wussten Sie zum Beispiel, dass die mit einer Goldmünze in der Pfote winkende japanische Katze ursprünglich am Eingang von Bordellen aufgestellt wurde, um zahlungskräftige Kunden heranzuwinken oder, dass 90 % der Smartphones in Japan wasserdicht sind, weil die Japaner gerne unter der Dusche telefonieren.

Zum Hauptgang gab es Hähnchen-Yakitori, Tempura vom Mini-Pak-Choi mit Sprossen, Zuckerschoten und Kräuterseitlingen und Reis, serviert mit einer Gänsejus auf Yakitori-Basis.

„Wir haben versucht, so authentisch wie möglich zu kochen, aber manchmal mussten wir die Gerichte und Abläufe ein wenig anpassen.“ so Thorsten Falk. So gäbe es in Japan nicht wirklich ein Menü, sondern alle Speisen werden zeitgleich serviert und auch die Yakitori Sauce pur mag die meisten Europäern nicht wirklich begeistern, deswegen wurde sie mit Gänsejus angepasst. 

Im Menü ging es dann weiter mit einem Einblick in eine traditionelle japanische Tee-Zeremonie, bei der den Gästen nach einer symbolischen Waschung mit gedämpften Frotteetüchern der grüne Matcha-Tee serviert wurde. Zum Dessert gab es Mochibällchen mit süßer Bohnenpaste und souffliertem Käsekuchen Chizu Keki. Mochis werden in Japan traditionell zu Neujahr serviert. Da es Glück bringen soll, möglichst viel Mochis in kurzer Zeit zu essen, ersticken an diesen klebrigen Bällchen aus Reisteig tatsächlich immer wieder Japaner, so dass in vielen Familien ein Staubsauger an Silvester zur Lebensrettung griffbereit steht.

Soweit kam es im Seehotel Plau am See natürlich nicht und alle Gäste bekamen noch ein Glas Sake zum Finale und zum Nachspülen gereicht.  

Birgit Falk freute sich über das Lob und gute Feedback der Gäste und versprach noch am Abend, dass dieser ganz sicher seine Fortsetzung findet. Eine gute Nachricht für alle, die für diese Veranstaltung keine Karten mehr bekommen hatten und für jene, die mal kulinarisch neue Wege beschreiten wollen.

Wann der nächste japanische Abend stattfindet, lesen Sie hier.

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